"Es ist eine bissige, höchst vergnüglich zu lesende Lektion in Sachen menschlicher Dummheit und Unbelehrbarkeit. In zwei mal zwei Stunden hat man das Buch gelesen. Lachend und traurig zugleich. Eine kurze Geschichte der Spekulation ist das Buch eines Weisen, der sich lustig macht über die fixe Bereitschaft der Menschheit, sich begeistert ins Unglück zu stürzen und sich jedes Mal davon zu überzeugen, dass diesmal alles ganz anders ist, dass diesmal dem Rausch kein Kater, dem Aufstieg kein Abstieg folgen wird. Galbraith hat die Hoffnung aufgegeben ... Das gibt dem Buch bei allem bärbeißigen Humor einen Grundton tiefer Trauer."
(Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 25. März 2010)
John Kenneth Galbraith : Eine kurze Geschichte der Spekulation,
Übersetzt von Wolfgang Rhiel, Vorwort von Uwe Jean Heuser, 128 Seiten
14.95 Euro, Februar 2010, ISBN:9783821865119 Eichborn
"Erst wenn die Spekulation platzt, kommt die Wahrheit ans Licht." J. K. Galbraith
In Finanzdingen haben wir ein extrem kurzes Gedächtnis, konstatierte der amerikanische Ökonom J. K. Galbraith schon 1990. Seine scharfe Analyse zeigt, nach welchen psychologischen Regeln die Finanzmärkte funktionieren.Spekulationswellen enden mit tödlicher Sicherheit im Crash. Das sagt einem der gesunde ökonomische Menschenverstand. Aber warum lassen sich trotzdem zahllose Anleger stets aufs Neue von abenteuerlichen Gewinnversprechen blenden und hinters Licht führen?
John Kenneth Galbraith arbeitet mit Witz und lässiger Souveränität die Gemeinsamkeiten der großen spekulativen Perioden in den letzten Jahrhunderten heraus. Er beschreibt die massenpsychologischen Mechanismen, die Euphorien entstehen lassen, und wie man sie erkennt. Uwe Jean Heuser nimmt den Faden kongenial auf und ergänzt in seinem Vorwort die Einschätzung der jüngsten Finanzkrise.
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